Die Ärzte!

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Verhältnis zum Punk

Mit der Punkszene, aus der die Ärzte ursprünglich kamen, verbindet sie fast nichts mehr. Seit der Bandgründung wird den Ärzten von der Punkszene oft vorgeworfen, kommerziell geworden zu sein. Leicht abzugrenzen von der Punkszene waren und sind die Ärzte dennoch nicht; dem Lebensgefühl und der Kleidung nach sind sie dem Punk mehr oder weniger verbunden. Auch die Zusammensetzung der Band aus Gitarre, Schlagzeug und Bass (minimale Instrumentierung) und die Einfachheit der Kompositionen („drei Akkorde“) entsprach der einer Punkband. Textlich grenzten sich die Ärzte vor allem in den ersten Bandjahren besonders von dem politischen Grundgedanken des Punk ab; auch die Pop-Anleihen widersprachen den gängigen Vorstellungen einer Punk-Band. Beispiele hierfür sind die Ärzte-Titel „Teenager-Liebe“ und „Teddybär“. Wie der bandeigenen Biografie zu entnehmen ist, empfand Farin den Politpunkrock der damaligen Zeit als „Sackgasse, die [ihnen] zu stumpf und der [sie] zu albern waren“, und schlug vor, „dass [sie] Popstars imitieren sollten.“ Außerdem hätten Bela und Farin „mit der Gründung der Ärzte schlagartig das Interesse für Hardcore-Punk verloren“. Durch die bewusste textliche Abgrenzung von den üblichen Punk-Aussagen wurden die Ärzte schnell als Fun-Punk-Band eingeordnet. Der Definition des Fun-Punk nach handelt es sich um eine „lustige Partymusik“, die sich häufig mit absurden Themen, Alkohol-Exzessen oder zynisch-ironischen bzw. sozialkritischen Themen auseinandersetzt. Jedoch gibt es Lieder der Ärzte, die linkspolitisch sind wie „Schrei nach Liebe“, „Ein Sommer nur für mich“ oder „Ein Song namens Schunder“. Außerdem sind auf der CD 5, 6, 7, 8 – Bullenstaat! die meisten Lieder gegen Polizei und Staatsgewalt bzw. den Staat gerichtet. Es gibt T-Shirts und Aufnäher mit der Aufschrift „Ärztefans gegen Rechts“ und die Ärzte sind in ihrer Grundeinstellung klar linkspolitisch eingestellt.


Ein cooles Bild von den Ärzten


Erstes Poster von den Ärzten


Allgemeines

Über die musikalische Einordnung der Berliner Band wird viel gestritten, da die Ärzte musikalisch gesehen sehr experimentierfreudig sind. Was sich eindeutig sagen lässt, ist, dass die Musikrichtung der Ärzte zwischen Punk-Rock und Pop liegt. In der Rückschau wird deutlich, dass die Ärzte musikalisch wie äußerlich neben der "klassischen" Berliner Punk-Szene auch sehr stark vom damaligen Rockabilly-Boom (für den zu jener Zeit vor allem die Stray Cats standen) beeindruckt und beeinflusst wurden. Der Musikstil der Band wird gekennzeichnet durch sehr simple, einprägsame Melodien und Texte, die zwischen (durchaus erwünschter) Albernheit und Ironie pendeln. Zahlreiche Lieder zeichnen sich durch gewandten Wortwitz oder infantilen Humor aus. Es gibt aber auch Liedtexte mit ernstem Inhalt, die gerade auf den neueren Alben häufiger geworden sind. So sangen die Ärzte z. B. auch Balladen und Liebeslieder, die meistens aus der Feder von Farin Urlaub stammen, wobei viele (z. B. „Zu spät“, „Komm zurück“,„Nichts in der Welt“) vom Ende einer Beziehung handeln. Einige Lieder der Ärzte stellen auch Hommagen an musikalische Vorbilder dar; so ist das Lied „Am Ende meines Körpers“ (auf Le Frisur) eine eindeutige Nachahmung des Liedes „Astronomy Domine“ von Pink Floyd. Das Stück „Leichenhalle“ erinnert sehr an den Stil von The Sisters of Mercy. Rods Gesang im Stück „Anti-Zombie“ erinnert nicht zufällig an den Gesang von Glenn Danzig. Auf dem Ramones-Tribut-Sampler „Todos Somos Ramones (A Hommage)“ sind die Ärzte mit „Die Wiking-Jugend hat mein Mädchen entführt“ (Coverversion von „The KKK Took My Baby Away“) vertreten. Auch das Ärzte-Lied „Mein Baby war beim Frisör“ erinnert stark an das genannte Ramones-Lied. Farin erklärte zudem, dass die Beatles maßgeblich Einfluss auf seine musikalische Entwicklung hatten und ihn auch beim Schreiben seiner Lieder inspirierten. Auch mit der Zensur wussten sie humorvoll umzugehen. Das Lied „Bitte bitte“ aus dem Album „Das ist nicht die ganze Wahrheit…“ sollte 1988 eine musikalische Aufarbeitung der Indizierung darstellen. Später schrieben die Ärzte „Ein Lied über Zensur“ und arbeiteten das Thema weiter auf. Live umgehen die Ärzte das Verbot, die Stücke zu spielen – damals wie heute –, indem sie die Musik spielen und die Fans dazu singen lassen – zumindest bei „Geschwisterliebe“, das in Hamburg 1988 live mit dem Gesang der Fans aufgezeichnet und als Bonus-Single „Der Ritt auf dem Schmetterling“ dem Live-Album „Nach uns die Sintflut“ in der ersten Auflage beigelegt wurde, damit nicht das ganze Album wegen des Titels indiziert werden konnte.


Andere Ärzte Seiten


Die Ärzte (derzeitige Marketingschreibweise: „die

sind eine deutschsprachige Punk-Rockband aus Berlin. Die Band gehört zu den kommerziell erfolgreichsten deutschen Musikgruppen und hat bis heute über 20 Millionen Tonträger verkauft. Gegründet wurden die Ärzte 1982 und hatten sich zwischen 1989 und 1993 zeitweilig aufgelöst. Die derzeitigen Bandmitglieder sind Farin Urlaub (bürgerlich Jan Vetter), Bela B. (bürgerlich Dirk Felsenheimer) und Rodrigo González.


1989–1993: Zwischenzeit

Nach der Auflösung erschien 1989 die LP „Die Ärzte früher! – Der Ausverkauf geht weiter!“, die neben alten Sampler-Beiträgen und Liedern der ersten Platten auch vier zuvor unveröffentlichte Titel enthielt. Von 1988 bis 1993 versuchten sich Farin und Bela mit den Bands King Køng und Depp Jones (erst S.U.M.P), doch der kommerzielle Erfolg blieb in beiden Fällen aus.


2000–2006: Neues Jahrtausend - Ärzte statt Böller

Im März und April 2000 folgte die Geheimtour „Sie operieren wieder“, auf der die Ärzte als „Die Zu Späten“ auftraten. Bei zwölf Konzerten mit improvisierter Karaoke-Show mit dem Publikum kam es im Berliner „SO36“ in Kreuzberg zu einem gemeinsamen Konzert mit den Toten Hosen. Die „Toten Hosen“ waren zu gleicher Zeit als „Essen auf Rädern“ auf Clubtour. Ein zusätzlicher Auftritt als Revanche im Vorprogramm von „Essen auf Rädern“ in Düsseldorf im TOR 3 folgte, bei dem beide Bands zusammen noch einige alte ZK-/Punk-Lieder spielten. Das nächste Studioalbum „Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!“ erschien am 23. Oktober 2000 in einer hellblauen Plüschtasche. Die Single "Wie es Geht" kam bereits am 21. August auf den Markt, vier Tage vorher live in der Harald Schmidt Show zu dessen Geburtstag vorgestellt. Vor der sich anschließenden Tour hatten die Ärzte am Aschermittwoch 2001 im Internet zusammen mit T-Online einen zweistündigen Live-Stream online verfügbar gemacht. Unter dem Titel „Üben, Unsichtbarer!“ präsentierten die Ärzte ein Wunschkonzert (Fans konnten sich per Chat Lieder wünschen) aus dem Probenraum der Band. Ebenfalls 2001 erschien das Album „5, 6, 7, 8 – Bullenstaat!“, das neben seinem Vorgänger von 1995, das fast ausschließlich aus Coverversionen deutscher Punkbands bestand, auch etwa zwanzig weitere Stücke enthielt. Auch diese Platte wurde ausschließlich auf Konzerten und per Fanclub verkauft. Eher als Spaß gedacht, erschien am 5. März 2001 „Yoko Ono“ als Single – das Lied an sich hat eine Laufzeit von nur 30 Sekunden. Das Video zur Single schaffte es mit seinen 45 Sekunden gar in das Guinness-Buch der Rekorde. Im Sommer 2001 folgte die Tour „Rauf auf die Bühne, Unsichtbarer!“. Die Ärzte spielten neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch erstmals in Luxemburg und Italien, jeweils aber nur ein Konzert. Im Anschluss an das Tourabschlusskonzert in Westerland folgte im Herbst 2001 die Lesetour zur eigenen Biografie „Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf“, die vom Ärzte-Fan und ehemaligen Fanclub-Leiter Markus Karg geschrieben wurde. In Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz lasen die Ärzte aus der eigenen Biografie. Am 21. Juni 2002 gab die Gruppe auf dem Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg vor etwa 35.000 Zuschauern ihr 20-Jahre-Jubiläumskonzert mit dem Titel „15 Jahre netto“. Der Konzerttitel war als Anspielung auf die Auflösung der Ärzte zwischen 1988 und 1993 zu verstehen. Für den Eintrittspreis von 7 Euro spielten die Ärzte ca. drei Stunden live vor dem Publikum die Höhepunkte der Bandgeschichte. Als Überraschungsgäste traten Hagen Liebing bei der Performance von „2000 Mädchen“ am Bass und Diane Weigmann sang ihren Part bei „Manchmal haben Frauen“. Am 31. August 2002 fand die MTV-Unplugged-Aufzeichnung die Ärzte im Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hamburg statt. Begleitet wurde die Band unter anderem vom dortigen Schulorchester, dem Schulchor sowie dem Percussionisten der Götz Alsmann Band, Markus Paßlick. Aus den Mitschnitten wurde am 4. November 2002 die LP „Rock’n’Roll Realschule“ veröffentlicht, am 6. Dezember 2002 erschien die gleichnamige DVD. Danach wurde es wieder ruhig um die Ärzte, Farin ging zwischenzeitlich mit dem „Farin Urlaub Racing Team“ auf Tour. Im März 2003 tourten die Ärzte unter dem Namen Nudo Tra I Cannibali (Nackt unter Kannibalen) eine Geheimtour mit zehn Auftritten namens „Giocare Ai Birilli For Montagna Trasversale (Kegeln For Kreuzberg)“ Giro Del Tedesco 2003 in kleinen Clubs quer durch Deutschland. Am 29. September 2003 erschien das erste Studio-Doppelalbum der Band, „Geräusch“. Mit dem auch als Single ausgekoppelten Lied „Deine Schuld“ schlugen die Ärzte erneut auch politische Töne an. Die „Jenseits der Grenze des Zumutbaren“-Tour mit der Hamburger Hip-Hop-Gruppe Fettes Brot als Vorband folgte; auf Grund der hohen Nachfragen gaben die Ärzte am Wochenende vom 18. bis 20. Juni 2004 in der Berliner Wuhlheide drei Zusatzkonzerte vor jeweils 20.000 Fans, wobei als Vorgruppe jeweils die Village People engagiert wurden. Teile der „Unrockstar“-Tournee bekamen auch die Berliner zu sehen; so spielte Rod am Flügel, und einen Teil der Show spielten die Ärzte in Schuluniform unplugged. In Oberhausen schnitten die Ärzte auf der Tour die erste reguläre Live-DVD mit, die unter dem Titel „Die Band, die sie Pferd nannten“ seit dem 23. August 2004 im Handel erhältlich ist. Vor der sich nun anschließenden „Unrockstar“-Tour, welche 47 Konzerte umfasste, machten die Ärzte wieder Urlaub. Das Abschiedskonzert wurde von den Ärzten vor 22.000 Menschen am 8. August 2004 in der Berliner Waldbühne gegeben. Die Karten waren in kürzester Zeit ausverkauft. Im Herbst 2004 erschien ein Liederbuch mit den Texten und Akkorden aller 262 veröffentlichten Titel. Im November folgte als Jahresabschluss die erste Die-Ärzte-Tour durch Südamerika. Unter anderem traten sie in Buenos Aires, Santiago de Chile und San Carlos in diversen Clubs als Vorgruppe von La Vela Puerca auf. Seit dem 30. November 2004 steht außerdem das Album „Debil“ nicht mehr auf dem Index. Das Gremium der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) befand nach einer erneuten Überprüfung, dass die Lieder „Claudia hat ’nen Schäferhund“ und „Schlaflied“ nicht mehr als jugendgefährdend einzustufen sind. Daher wurde die CD aus der Liste gestrichen und ist seither wieder uneingeschränkt im Handel erhältlich. Die Ärzte spielten im Jahre 2005 als Headliner beim Hurricane Festival Festival in Scheeßel. Am 21. Oktober 2005 erschien das Album „Devil“, eine Neuveröffentlichung des 1984er Albums „Debil“ mit einigen Bonusstücken, unter anderen dem bisher unveröffentlichten Stück „Füße vom Tisch“. Ende 2005 wurde ein Ringbuchordner mit dem Titel „Die Ärzte: Notenfreund“ (Unterüberschrift: „Noten – Der falsche Weg zum Punkrock“) veröffentlicht. Er enthält die Texte, Gesangsmelodien und Gitarrengriffe aller Titel sortiert nach Alben. Der Ordner ist erweiterbar, sodass bei Neuveröffentlichungen neue Blätter nachgekauft werden können. Am 6. Oktober 2006 erschien ein weiteres Best-Of-Doppelalbum mit dem Titel „Bäst of“. Als Besonderheit wird es in einer Metallbox ausgeliefert. Darauf zu hören sind alle veröffentlichen Singles seit 1993 sowie die zugehörigen „B-Seiten“. Am 31. Dezember 2006 fand ein Silvesterkonzert im Kölner Rhein-Energie-Stadion statt, welches den Namen „Ärzte statt Böller“ trug. Innerhalb von zwei Wochen waren alle Innenraum-Tickets vergriffen. „Ärzte statt Böller“ war fast restlos ausverkauft, ca. 45.000 Fans aus ganz Deutschland kamen nach Köln-Müngersdorf. Auf dem Konzert kündigten die Ärzte ein neues Album an, welches im Herbst 2007 erschien. Als Vorbereitung darauf fand am 29. Dezember 2006 in Berlin wieder ein Geheimkonzert unter dem Namen „Die Ärzte, unter falschem Namen“ statt.


Live-Auftritte

Bei Live-Auftritten interpretierten die Ärzte die auf Platte als Pop-Stück arrangierten Titel um einiges punkiger, was der Band bereits in der Frühzeit den Ruf einer klassischen Live-Band einbrachte. (Beispiel: „Meine Ex(plodierte Freundin)“ – wurde während der „Jenseits-der-Grenze-des-Zumutbaren“-Tour in einer Oi!-Version gespielt, siehe Live-DVD „Die Band, die sie Pferd nannten“) Von Seiten der Fans wurde immer wieder ein Live-Album gefordert. Dem Drängen wurde nach der Auflösung der Band mit der Veröffentlichung der Live-LP „Nach uns die Sintflut“ nachgegeben. Der Spaß steht bei Live-Auftritten der Berliner Gruppe im Vordergrund; Mittelpunkt der Auftritte waren – damals wie heute – die Dialoge der beiden Ärzte-Gründer Farin Urlaub und Bela B.; die jeweiligen Bassisten Sahnie, Hagen Liebing und Rodrigo González stehen hinter dem Wirken der beiden Protagonisten zurück. Änderungen an den Liedtexten seitens Urlaub und Felsenheimer, die Lieder absurd erscheinen lassen, werden regelmäßig während Live-Auftritten vorgenommen. Bei der Band beliebte stilistische Ausgestaltungsmöglichkeiten der Bühne sind aufblasbare „Gwendoline“-Figuren, die ihrem BDSM-Lied „Sweet sweet Gwendoline“ aus dem Jahr 1986 entlehnt sind, Lichttafeln sowie Lichteffekte diverser Art. Bei den Liedern „Schrei nach Liebe“, „Geisterhaus“ und „Westerland“ werden häufig auch pyrotechnische Effekte, wie Stichflammen auf der Bühne, eingesetzt. Die Ärzte spielen eigene Stücke vor Live-Publikum härter als auf den Studio-Alben. Mitunter entstehen hier ganz neue Interpretationen der Stücke. Besonders unter Fans beliebte Titel werden live durch die Band textlich immer wieder verändert. Cover-Versionen anderer Bands werden von den Ärzten nur selten gespielt. Dennoch nutzt die Band im Rahmen ihrer eigenen Lieder die Möglichkeit des Zitierens anderer Titel und Künstler. Auch vor Werbefilmchen machen die Ärzte nicht halt (beispielsweise FA-Werbespotanleihen in „Zu spät“ oder „Popstar“ Live-Mitschnitten). Auf allen Live-Platten der Ärzte finden sich Hinweise auf Musik der jeweiligen Zeit. Inwieweit die Ärzte damit anderen Künstlern Tribut zollen oder die Titel ironisieren, ist zumeist nicht bekannt. Textliche und musikalische Anleihen des Künstlers Prince können – überwiegend live – immer wieder entdeckt werden, beispielsweise durch mehrfache Verwendung von Zitaten und Noten aus dessen erfolgreichsten Titeln „Kiss“ und „Purple Rain“. Im Gegensatz zur befreundeten Band Die Toten Hosen sind die Ärzte außerhalb des deutschsprachigen Musikraums weitestgehend unbekannt; Live-Auftritte außerhalb der Bundesrepublik sind daher selten. Dennoch haben die Ärzte im Rahmen ihrer musikalischen Karriere Live-Konzerte in Luxemburg, Italien, Spanien, Dänemark, Österreich, der Schweiz, Polen und in Japan gegeben. Eine im Jahre 2004 veranstaltete Kurztournee führte die Band durch Südamerika, wo sie nur mit mäßigem Erfolg auftrat, was sicherlich nicht zuletzt auf der geringen Bekanntheit in dieser Region beruhte.


Auszeichnungen

ECHO 2001 Videoclip national (Manchmal haben Frauen…) 2005 Musik-DVD-Produktion national/international (Die Band, die sie Pferd nannten) Comet 1996 Video National (Rod Loves You) Bravo Otto 1988 Rock-Gruppe in Gold 1995 Band Rock in Silber 1996 Band Rock in Bronze 1998 Band Rock in Bronze


Literatur

Markus Karg: Die Ärzte – Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-369-1 Hagen Liebing: The Incredible Hagen: Meine Jahre mit Die Ärzte. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2003, ISBN 3-89602-426-4 Murielle Martin: Die Ärzte – Auf den Spuren der Kult-Band zwischen Charts und Provokation. Dirk Lehrach Verlag, Düsseldorf 2001, ISBN 3-9806151-5-4 Rote Gourmet Fraktion: Kochen für Rockstars. Kiepenheuer & Witsch, 2004, ISBN 3-462-03397-2 Geschichten aus der Die Ärzte #1: Angriff der Fett-Teenager. Schwarwel, 2001, ISBN 3-932552-74-1


Rodrigo González

Biografie [Bearbeiten] Jugend [Bearbeiten]Rods Eltern wurden während der Diktatur Pinochets in Chile politisch verfolgt, weshalb sie Asyl in Hamburg erhielten. Dort lebte seine Familie zunächst in armen Verhältnissen, bis der Vater Arbeit fand. Das Abitur absolvierte Rod mit einem Durchschnitt von 2,4 auf dem Gymnasium Langenhorn. Rod hat noch eine ältere Schwester namens Claudia, die ebenfalls als Musikerin (Universal González) tätig ist. In seiner Jugend war er in der Band Die Erben Mitglied. 1986 spielte er dann bei der Hamburger Punkband Die Goldenen Zitronen Banjo, 1988 bis 1989 war er Gitarrist bei den Rainbirds, mit welchen er den europaweiten Hit Blueprint landete. Karriere bei Depp Jones und Die Ärzte [Bearbeiten]Rod freundete sich mit dem Ärzte-Schlagzeuger Bela B. an, als sie zusammen betrunken in einer Bar einen Kiss-Song sangen. González war darüber hinaus auch Mitglied der so genannten „KISS Army“. Bela B. begann sehr schnell, Rodrigo González' musikalisches Talent zu schätzen. Gemeinsam spielten beide nach der (vorübergehenden) Auflösung der Ärzte in der Band S.U.M.P. (später Depp Jones). Als sich Die Ärzte im Jahr 1993 wiedergründeten, wurde González bei ihnen neues Bandmitglied. Anders als bei Depp Jones ist er bei den Ärzten nicht Gitarrist, sondern Bassist. Der letzte Ärzte-Bassist vor der Auflösung im Jahr 1988, Hagen Liebing, war nur angestelltes Bandmitglied gewesen und somit bei Wiedergründung nicht mehr dabei. Rodrigo González ist hingegen seit seinem Einstieg vollwertiges Ärzte-Mitglied. Im Jahre 2002 fand im Rahmen der MTV-Unplugged-Reihe ein Konzert unter dem Titel Rock’n’Roll Realschule am Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG) in Hamburg statt. González war musikalischer Leiter und Arrangeur der meisten gespielten Stücke. Sonstige Musik-Projekte [Bearbeiten] Rodrigo González als Gitarrist bei Abwärts 2006Rodrigo González arbeitet darüber hinaus auch als Produzent für diverse Bands und andere Künstler (wie z. B. Lucilectric, Knorkator, La Floripondio, Panda). Er ist außerdem Miteigentümer von Rodrec, einer Plattenfirma, durch die unter anderem die beiden Alben von Depp Jones wiederveröffentlicht wurden und bei der Künstler wie Rantanplan, Graue Zellen und Church Of Confidence unter Vertrag stehen. Außerdem wird die Band Abwärts, bei der er seit 2004 Gitarre spielt, auch von Rodrec vertrieben. Das KISS-Lied I'll Fight Hell to Hold You coverte er 2001, wobei er es in eine Disco-Nummer umwandelte und im Stil der Bee Gees sang. 2005 nahm Rod zusammen mit Bela B. (als Zwei Fickende Hunde) das Lied Meister aller Fotzen von Die Kassierer für deren CD Kunst zum 20-jährigen Bestehen der Wattenscheider Punk-Band auf. Am 30. Januar 1993 spielte er ersatzweise bei einem Live-Konzert mit (Fußballfans gegen Rechts im Düsseldorfer Zakk-Club) bei der Punkband Slime. Musikstil [Bearbeiten]Neben Bass und Gitarre hat sich Rod als Autodidakt auch Schlagzeug, Keyboard und Klavier beigebracht, weshalb er von seinen Bandkollegen bei Die Ärzte gerne scherzhaft als „überqualifiziert“ bezeichnet wird. Auf einzelnen Die Ärzte-Liedern spielt er das Keyboard. Aus seiner Feder stammen unter anderem auch die Lieder 1/2 Lovesong; Dinge von denen; Chile 3, wobei dieser von Massaker, einer seiner ersten Bands, stammt, in dem auf die Verfolgung von Pinochet-Gegnern angespielt wird, sowie der spanischsprachige Song Dos Corazones. Dazu kamen von dem bisher neuesten Album Jazz ist anders die Songs Breit, Niedliches Liebeslied und Wir sind die lustigsten, sowie die Musik für Die ewige Maitresse.


Bela B., auch Bela B. (Barney) Felsenheimer (* 14.

Jugend [Bearbeiten]Dirk Felsenheimer wuchs in Berlin-Spandau mit seiner Zwillingsschwester Diana auf. Ihre Eltern trennten sich, als sie fünf Jahre alt waren. Er besuchte die Egelpfuhl-Gesamtschule und begann anschließend eine Ausbildung bei der Polizei, die er aber bald abbrach. Anschließend trat er bei Hertie eine Ausbildung an, wurde aber entlassen, weil sein Aussehen nicht angemessen war. Danach begann er eine dreijährige Ausbildung zum Dekorateur in einem Modehaus für Damen über 50 - wohl, weil ihn der Chef mochte, so Bela. Zum Schlagzeugspielen kam Bela bereits in seiner Jugend, als er im Keller des Freundes seiner Schwester erste Versuche unternahm. Schon bald kaufte er sich ein eigenes Schlagzeug und sang zwischenzeitlich in einem Chor. Seine Eltern kamen ihm außerdem sehr entgegen. Er bekam einen eigenen Proberaum im Keller. Seinen Künstlernamen lehnte er an den Dracula-Darsteller Bela Lugosi an, für den er sich von kleinauf begeistert hatte. Das B. ist die Abkürzung für Barney Geröllheimer aus der Fernsehserie Familie Feuerstein, wie er des Öfteren wegen seines Nachnamens Felsenheimer, der dem Namen Geröllheimer ähnelt, genannt wurde. Musikerkarriere [Bearbeiten]Nach einem Urlaub in London begeisterte er sich für den Punk und schloss sich der Szene an. Dadurch geprägt gründete er seine erste Band Empire. Anschließend spielte er noch in den Bands Wild In The Streets und Kawumm und von 1979 bis 1982 zusammen mit Hussein Kutlucan, Bernd van Huizen, ab 1980 auch mit Jan Vetter alias Farin Urlaub, in der Punkband Soilent Grün, benannt nach dem Science-Fiction-Film Soylent Green. Damit gelangen den jungen Musikern erste Erfolge. Folgerichtig erschien auch das erste Album Die Fleisch EP. Die Überreste der Band gaben 1982 im Berliner SO36 ihr Abschiedskonzert. Als Vorgruppe spielten damals ZK, die Vorgängerband der Toten Hosen. Anschließend gründete Bela B. gemeinsam mit Farin Urlaub (Jan Vetter) und Sahnie (Hans Runge) die Band Die Ärzte. Nach drei erfolgreichen Alben wurde der Bassist Sahnie wegen persönlicher Differenzen aus der Band „geschmissen“. Anschließend wurde noch ein Album mit dem Bassisten Hagen Liebing (The Incredible Hagen) veröffentlicht. Dann folgte ein Live-Album und die Auflösung der Ärzte. 1988 lernte Bela B. Rodrigo González kennen. Mit ihm gründet er 1989 die Band S.U.M.P., die später in „Depp Jones“ umbenannt wurde. In dieser Zeit erschien unter anderem die EP Get Wise, Get Ugly, Get Sump, die aus Coverversionen von bekannten Songs bestand. Die Band konnte jedoch nicht an die Erfolge von Die Ärzte anknüpfen. Nach zwei erfolglosen Alben kündigte die Plattenfirma den bestehenden Vertrag. Nach einem mehrseitigen Brief von Farin Urlaub an Bela B. ließ dieser sich überreden Die Ärzte 1993 wiederzugründen. Rodrigo Gonzalez, vormals Gitarrist bei Depp Jones, wurde neuer Bassist bei den Ärzten. Im Jahre 2006 veröffentlichte Bela B., wie auch schon sein Bandkollege Farin Urlaub einige Jahre zuvor, sein erstes Soloalbum. Am 15. April 2006 erschien die erste Single „Tag mit Schutzumschlag“, am 12. Mai das Album „Bingo“. Unter anderem arbeitet er darauf mit Lee Hazlewood, Charlotte Roche und Lula, seiner besten Freundin, zusammen. Außerdem trat er mit seiner Band „Bela B. y Los Helmstedt“ während einer Tournee und Festivals wie Rock im Park, Rock am Ring, MTV Campus Invasion und Gurtenfestival auf. Als Grund für die Produktion dieses Soloalbums nennt Bela B., dass er sich vermehrt der Musik widmen wollte, nachdem er der Ansicht war, dass diese zu kurz gekommen war. Hobbys und andere Projekte [Bearbeiten] Bela B. beim Schreiben von AutogrammenBela war Inhaber des Leipziger Comicverlags Extrem Erfolgreich Enterprises, der allerdings 2006 aufgegeben wurde, und Autor (unter anderem in der Vampir-Anthologie Liber Vampirorum: Last Blood oder für die Comics seines Verlages). Ein weiteres Hobby ist die Schauspielerei. Er ist bei der Agentur "Charade" angemeldet und wirkte unter anderem bereits in mehreren Alarm-für-Cobra-11- und Tatort-Folgen sowie in dem Film Ein göttlicher Job mit. Im Jahr 2004 wurde der Film Edelweißpiraten veröffentlicht, in dem Bela die Hauptrolle, den KZ-Häftling Hans Steinbrück, spielt. Außerdem spricht er die Figur Clay in der MTV-Comic-Serie Free for all. Zusammen mit Thomas D von den Fantastischen Vier nahm er das Hörspiel Faust vs. Mephisto auf und weiterhin das Hörbuch Venus im Pelz mit der Schauspielerin Catherine Flemming. Im Jahre 2005 übernahm Bela unter anderem eine Rolle in dem von der Filmakademie Baden-Württemberg hergestellten Kurzfilm KINGZ (Regie: Benni Diez und Marinko Spahić), sowie die Rolle des Ronnie in der Krimiparodie Salamander (von Barbara Gebler) und er sprach sämtliche Stimmen bei der deutschen Synchronisation des dänischen Filmes Terkel in Trouble. Außerdem ist auch er bekennender Fußballfan des FC St. Pauli. Er versucht bei jedem Heimspiel am Millerntor anwesend zu sein. Bela gilt als Fan von Turbonegro, er gründete 1996 die Turbojugend St. Pauli als erstes Chapter der Vereinigung. 2007 erschien eine Biografie von Elvis Presley als Hörbuch, als Sprecher fungierte Bela B. Im Jahre 2006 spielte Bela für den Film Vineta von Franziska Stünkel den Wir sind Helden-Song Bist du nicht müde zusammen mit der Band neu ein. Hierzu hatte er das Original-Lied gemeinsam mit der Band umgetextet. Außerdem spielt er in dem Film eine kleine Gastrolle als Wachmann Herrhaus. Seit 2006 ist er mit der Ex-MTV-Moderatorin Sarah Kuttner zusammen. Sie ist bekannt aus VIVA Interaktiv und Kuttner.-die Show auf MTV, die aber abgesetzt wurde. Musikstil und Spieltechnik [Bearbeiten]Bela hat nach seiner eigenen Darstellung eine hohe Affinität zum Horror-Genre, was auch in verschiedenen seiner Songs (Dein Vampyr, Mysteryland, Der Graf, Die Nacht, Wir werden schön, Der Vampir mit dem Colt) Niederschlag findet. Ein besonderes Kennzeichen von Bela ist, dass er bei Auftritten stets stehend Schlagzeug spielt (im Studio spielt auch er sitzend). Diskografie [Bearbeiten]Chartplatzierungen (vorläufig) Erklärung der Daten Singles Tag mit Schutzumschlag DE: 13 – 15.04.2006 – 11 Wo. AT: 21 – 15.04.2006 – 11 Wo. 1., 2., 3. … (mit Charlotte Roche) DE: 16 – 21.07.2006 – 1 Wo. CH: 95 – 13.08.2006 – 1 Wo. Sie hat was vermisst DE: 47 – 03.11.2006 – 1 Wo. Gitarre runter DE: 62 - 31.08.2007 - … Alben Bingo DE: 2 – 12.05.2006 – 9 Wo. AT: 5 – 12.05.2006 – 9 Wo. CH: 40 – 12.05.2006 – 9 Wo. Album [Bearbeiten]2006: Bingo Singles [Bearbeiten]1989: Genschman (produziert für Scheel, Hommage an Hans-Dietrich Genscher [1]) 1989: Pogo Dancing (mit PVC) 1989: Grönemeyer kann nicht tanzen (mit Wiglaf Droste) 1990: Wir brauchen ... Werner (mit Jan aka Farin Urlaub. Aus dem Soundtrack zum Film "Werner - Beinhart!" 1990) 1997: This Girl Was Made For Loving (mit Heike Makatsch, als Heike & Dirk. Aus dem Soundtrack zum Film "Obsession" 1997/I) 2000: Leave (mit Lula. Aus dem Soundtrack zum Film "Kaliber Deluxe" 2000) 2001: Are You Ready For Some Darkness? (mit Denimgirl aka Jasmin Wagner auf Alpha Motherfuckers - Tribute To Turbonegro) 2002: You'll Never Walk Alone (Bela B. & The Tikiwolves feat. Gary'o'Wolf) 2002: Candy (The Killer Barbies feat. Bela B.) 2003: Tanzverbot (Schill To Hell) (mit Fettes Brot) 2006: Tag mit Schutzumschlag 2006: 1. 2. 3. ... (Bela B. feat. Charlotte Roche) 2006: Fußball ist immer noch wichtig (mit Fettes Brot, Marcus Wiebusch von Kettcar und Carsten Friedrichs von Superpunk) 2006: Sie hat was vermisst 2007: Der Graf vs. Horrorpunks (Bela B. und Balzac) 2007: Gitarre runter Hörspiele/-bücher [Bearbeiten]1992: Die Nixe / The Mermaid (von und mit Christa Fast) 2002: Die Brautprinzessin 2003: The KLF der schnelle weg zum Nr. 1 Hit 2004: Gabriel Burns - Folge 6, Die Totenmaschine (als Barkeeper) 2004: Thomas D vs. Bela B - Faust vs. Mephisto 2005: Venus im Pelz 2005: Böse Nacht Geschichten 2006: Captain Berlin vs. Dracula (von Jörg Buttgereit) 2006: Vampira-Hörspiel-Reihe von Lübbe-Audio 2007: Last Train To Memphis (Elvis Presley-Biographie - 1. Teil) 2007: Careless Love (Elvis Presley-Biographie - 2. Teil) Filmographie [Bearbeiten]1981: Manne - the Muwi von Jörg Buttgereit 1982: Captain Berlin - Retter der Welt von Jörg Buttgereit 1985: Richy Guitar von Michael Laux 1989: Der Todesking von Jörg Buttgereit 1998: Over the Rainbow (als Psychopath Spin) von Jan Peter 1999: Nass von Felicitas Korn 1999: Salamander von Barbara Gebler 2000: Laila - Unsterblich verliebt (als Micha) von Peter Ily Huemer 2000: Kaliber Deluxe von Thomas Roth 2000: Ein göttlicher Job von Thorsten Wettcke 2001: Nachts im Park von Uwe Janson 2002: Puzzle Punk von Christian von Aster (als Puzzle Punk in "Shocking Shorts") (Kurzfilm) 2002: Totentanz (Tatort) (als Olaf Leber ("DJ Lupo")) 2002: The Killer Barbies Versus Dracula von den Killer Barbies 2002: Kinder der Nacht 2 von Simone Schneider 2002: Honey Baby von Mika Kaurismäki 2002: Space Wolf von Timo Rose 2002: Höhenluft von Olaf Heine, im Rahmen vom The-color-Fury-Projekt von Fury in the Slaughterhouse 2002: Kunstfabrik (Tatort) von Thomas Freudner 2003: Garden of Love von Olaf Ittenbach 2003: Operation Dance Sensation (als Medienwissenschaftler) von Thilo Gosejohann und Simon Gosejohann 2003: Kein Blut. Nirgends. Eine romantische Axtmördergeschichte von Christian von Aster 2004: Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei 2004: Edelweißpiraten (als Hans Steinbrück) von Niko von Glasow 2005: No Snow (als Roman) von Robert Young 2005: KINGZ (als Luca) von Benni Diez & Marinko Spahić 2005: Sportsman Of The Century von Mischa Alexander. 2005: Vineta von Franziska Stünkel. 2005: Wilsberg: Todesengel von Buddy Giovinazzo. 2005: Kampfansage - Der letzte Schüler von Johannes Jaeger 2005: Terkel in Trouble (Synchronstimme aller Figuren des Trickfilms - 15 Hauptfiguren zzgl. Nebencharakteren - sowie aller Lieder) seit 2006: Synchronstimme von Clay in der deutschen Fassung der MTV Zeichentrickserie Free For All. 2006: Deich King zusammen mit namhaften Künstlern wie Fettes Brot 2006: Kein Bock auf Nazis - Gastauftritt auf der DVD von ZSK 2006: Dittsche - Das wirklich wahre Leben Gastauftritt - zusammen mit Olli Dittrich, Jon Flemming Olsen sowie Franz Jarnach 2006: Bye Bye Harry! als Roman 2007: Nachtschicht als Müllwagenfahrer Kellox, TV-Krimi von Lars Becker 2007: Video Kings 2007: Die drei Räuber spricht er Flinn, eine der Hauptfiguren 2007: Fleisch ist mein Gemüse in der Kino Co-Produktion des NDR spielt er den Bandleader Gurki


Die Ärzte(Die Mitglieder)

Die Ärzte Die Ärzte in Köln 1998 Gründung 1982 Auflösung 1989 Wiedervereinigung 1993 Genre Punk, Rock Website www.bademeister.com Gründungsmitglieder Gitarre Farin Urlaub Schlagzeug Bela B. Bass Sahnie (bis 1986) Aktuelle Besetzung Gitarre, Bass Farin Urlaub Schlagzeug Bela B. Bass, Gitarre Rodrigo González (seit 1993) Ehemalige Mitglieder Bass Hagen Liebing (1986–1988) Die Ärzte (derzeitige Marketingschreibweise: „die ärzte“) sind eine deutschsprachige Punk-Rockband aus Berlin. Die Band gehört zu den kommerziell erfolgreichsten deutschen Musikgruppen und hat bis heute über 20 Millionen Tonträger verkauft. Gegründet wurden die Ärzte 1982 und hatten sich zwischen 1989 und 1993 zeitweilig aufgelöst. Die derzeitigen Bandmitglieder sind Farin Urlaub (bürgerlich Jan Vetter), Bela B. (bürgerlich Dirk Felsenheimer) und Rodrigo González.


1986–1988: Indizierungen, Veröffentlichungen in de

Bereits 1986 folgte die Veröffentlichung des dritten Studioalbums „Die Ärzte“, dessen Cover nur noch Farin und Bela zierten. Auch das dritte Album wurde ein Erfolg. Am Bass wurde Sahnie ersetzt durch The Incredible Hagen alias Hagen Liebing – jedoch zunächst nur für Live-Auftritte. Den Bass auf dem Album spielte der Produzent Manfred Praeker ein. Liebing war nur angestelltes Mitglied der Band, gemeinsam traten sie als „Die Ärzte feat. The Incredible Hagen“ auf. Am 27. Januar 1987 wurde das Album „Die Ärzte“ wegen des Liedes „Geschwisterliebe“ indiziert; diese Indizierung wurde am 2. Dezember 2004 durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien überprüft und bestätigt. Die BPjM indizierte am 10. Juni 1987 dann auch die LP „Debil“ wegen den Liedern „Claudia hat ’nen Schäferhund“ und „Schlaflied“. Diese Indizierung wurde am 29. Oktober 2004 allerdings wieder aufgehoben. Der Karstadt-Konzern nahm nach der Indizierung der beiden Alben das ganze Programm der Ärzte aus dem Sortiment; Fernsehauftritte gestalteten sich für die Ärzte in dieser Zeit zunehmend schwieriger. Ein finanzielles Desaster zeichnete sich ab, sodass bereits zu diesem Zeitpunkt in der Band erstmals über eine Auflösung nachgedacht wurde, da die Mitglieder kein finanzielles Polster besaßen und die Einnahmen aus den CD-Verkäufen und der GEMA-Rechteverwertung stark zurückgegangen waren. Als Reaktion auf diese Indizierung der Stücke veröffentlichten die Ärzte 1987 die Mini-LP „Ab 18“, die alle bislang indizierten Lieder enthielt und forcierten erfolgreich somit eine erneute Indizierung des Albums. Annähernd gleichzeitig veröffentlichte die Band die Kompilation „Ist das alles? – 13 Höhepunkte mit den Ärzten“, die keine indizierungsgefährdeten Lieder enthielt. Dennoch missachteten die Ärzte mehrfach die Indizierungsentscheidung der BPjM. Anlässlich eines Konzertes am 22. Juni 1988 in Kleve spielten die Ärzte eine Instrumentalversion des Lieds „Geschwisterliebe“ und wurden daraufhin durch das Amtsgericht Kleve in einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen die Indizierungsentscheidung jeweils zu 1.000 DM (ca. 510 €) Geldstrafe verurteilt, welche die Band auch akzeptierte. Späteren Aussagen der Band zufolge beruhte diese geringe Geldstrafe auf einer krassen Fehleinschätzung der Einkünfte der Band durch die Richter. Tatsächlich hatten die Ärzte lediglich in der letzten Zeile des Stückes das Wort „Liebe“ mitgesungen. Nicht zuletzt ein inoffiziell gefertigtes Bootleg (und heute durchaus begehrtes Sammlerstück unter DÄ-Fans) eines Zuschauers des Konzertes in Kleve widerlegte diese These des Amtsgerichts Kleve. Dennoch hatten die Ärzte vorher die Zuschauer in ironischer Weise gebeten, den Text nicht mitzusingen und sind wohl auch daher nicht gegen das Urteil vorgegangen. Live hatten die Ärzte zudem das Lied „Claudia III“ gespielt, welches als Provokation für die Bundesprüfstelle gedacht war. „Claudia“ hatte nun, anders als im indizierten „Claudia hat ’nen Schäferhund“, „christlichen Verkehr“. Das Lied wurde im Übrigen nicht von der Bundesprüfstelle beanstandet. Obwohl die Ärzte aus dem damals geteilten Berlin stammen, haben sie erst spät versucht, auf dem ostdeutschen Musiksektor Fuß zu fassen. Wesentlichen Einfluss auf das Engagement in der DDR hatte der erklärte „DDR-Freund“ und Neu-Bassist Hagen Liebing im Jahre 1986. In der Danksagung des Albums „Das ist nicht die ganze Wahrheit…“ heißt es ausdrücklich: „… alle Fans und Freunde in der DDR…“. Hagen war es auch, der erste Kassetten mit Musik der Band bespielte und in Ost-Berlin in Kaufhäusern, Restaurants und Jugendclubs vorführte. Aus diesem Engagement heraus wurde der damalige Jugendradiosender DT64 auf die Ärzte aufmerksam und arrangierte ein Interview, das zunächst nicht ausgestrahlt wurde. Bei einem zweiten Besuch in Ost-Berlin besuchten die Ärzte ein Konzert der Band Die Anderen, und der Wunsch reifte, eine eigene Tournee durch die DDR zu veranstalten. Der Manager der Band, Conny Konzack (bis heute Manager von Herbert Grönemeyer), arrangierte schließlich mit der staatlichen Plattenfirma Amiga die Veröffentlichung einer LP und einer Kurztournee mit zehn Auftritten, trotz diverser Skandale und Indizierungsentscheidungen um die Band. Im Einvernehmen mit Amiga wurde die LP „Ist das alles?“ zur Veröffentlichung ausgewählt. Vier Stücke wurden jedoch ausgetauscht. Den Regeln der Planwirtschaft folgend prognostizierte Amiga eine Auflage für die LP von 2000 Stück. Zur Veröffentlichung sollte es nicht kommen, da das erwähnte Radiointerview mit DT64 kurz darauf ausgestrahlt wurde. Die Kulturbehörde setzte daraufhin Album und Tour kurzerhand aus und vertagte eine erneute Entscheidung hierüber. Im Jahr 1987 erschien dann allerdings ohne Wissen der Ärzte im Rahmen der sogenannten Quartett-Reihe eine EP mit dem Titel „Die Ärzte“ auf Amiga, welche die 4 Songs „Zu spät“, „Gehn wie ein Ägypter“, „Radio brennt“ und „Du willst mich küssen“ enthielt. Mit dem Fall der Berliner Mauer brach der Kontakt zwischen Columbia Records und Amiga ab; die Ärzte hatten sich zudem inzwischen aufgelöst. Aus heutiger Sicht betrachtet resümiert Bela B. in der Biografie: „… die DDR war passé und wir hatten uns aufgelöst. Im Nachhinein hätten wir mindestens ein Mal in Ost-Berlin spielen sollen.“ Die Auflösung der Band war zu dieser Zeit bereits beschlossen. „Das ist nicht die ganze Wahrheit…“ sollte die letzte Studioplatte sein. Sie verkaufte sich erwartungsgemäß sehr gut. Die Gerüchte um eine mögliche Trennung der Ärzte heizten den Album- und Konzertticketverkauf an. „Westerland“ wurde dann ihr zunächst kommerziell größter Erfolg, der Radio-Boykott der Ärzte war nun endgültig beendet. Es folgte die Abschiedstour, auf der die „Nach uns die Sintflut“-LP aufgenommen wurde. Am 9. Juli 1988 fand in Westerland auf Sylt ein Abschiedskonzert statt. Daraufhin erschien 1988 als vorerst letzte geplante Veröffentlichung das Dreifach-Live-Album „Nach uns die Sintflut“ mit insgesamt 37 Live-Stücken. Gegen den Willen der Plattenfirma wurde es zum Preis eines Doppelalbums verkauft. Die Live-CD der Ärzte war die erste ihrer Art, die Platz 1 in den deutschen Album-Charts erreichen konnte. 1990 trafen sich Bela und Farin noch einmal im Studio, um gemeinsam unter dem Pseudonym „Bela B. & Jan“ das Lied „Wir brauchen… Werner“ als Soundtrack zu dem Film „Werner – Beinhart!“ aufzunehmen. Beide bezeichneten die Zusammenarbeit später als „furchtbar“ und fühlten sich in der Entscheidung, die Band aufgelöst zu haben, bestätigt.


Farin Urlaub (* 27. Oktober 1963 in Berlin-Moabit,

Biografie Jugend Bis zu seinem siebten Lebensjahr wohnte Urlaub mit seiner Mutter in einer Wohngemeinschaft im Berliner Stadtteil Moabit. Anschließend wuchs er bis zum Alter von 18 Jahren im Stadtrandbezirk Frohnau auf. Seine Eltern waren Beamte. Urlaub hat noch eine sieben Jahre jüngere Halbschwester. Da seine Mutter häufig Platten von den Beatles abspielte, kam er bereits früh mit Musik in Berührung. Im Alter von neun Jahren beschloss er, Gitarrenunterricht bei einer älteren Dame zu nehmen, die ihm klassische Standards beibrachte. Auf mehreren Feriencamps, an denen er teilnahm, spielte er fortan Gitarre. Sein späterer Musiklehrer riet ihm: „Egal, was du später mal machst, mach nichts mit Musik!“ Urlaub erhielt nach dem Besuch der Victor-Gollancz-Grundschule in Berlin-Frohnau die Realschulempfehlung, bestand aber das Probehalbjahr am Georg-Herwegh-Gymnasium in Berlin-Hermsdorf, das er fortan bis zum Abitur besuchte. Im Alter von sechzehn Jahren fuhr er auf Klassenfahrt nach London, ließ sich dort seine Haare schneiden und bleichen und kehrte als Punk nach Berlin zurück. 1980 lernte Urlaub im „Ballhaus Spandau“ Dirk Felsenheimer (später Bela B.) kennen und stieg in dessen Band Soilent Grün ein, da dem vorherigen Gitarristen der Band die Gitarre gestohlen worden war. Als es im Zuge des ersten Die-Ärzte-Plattenvertrages darum ging, sich einen Künstlernamen auszudenken, entschied er sich für sein Lieblingshobby, das Verreisen. Die Floskel „Fahr in Urlaub“ zog er schließlich zu Farin Urlaub zusammen. Nachdem er 1983 sein Abitur absolvierte, begann er an der Freien Universität Berlin ein Archäologie-Studium, das er jedoch zugunsten seiner Musik-Karriere schon nach dem ersten Tag aufgab. Musikerkarriere Als Soilent Grün sich 1982 auflösten, gründete er mit Bela B. und Sahnie Die Ärzte. Gegenüber der Jugendzeitschrift BRAVO behauptete er, er hieße mit Nachnamen Vetter-Marciniak, um zu sehen, wer ihn wirklich kannte und wer nur vorgab, ihn zu kennen. Wenn er Fanpost bekam, warf er diejenigen Briefe ungelesen weg, auf denen „Vetter-Marciniak“ stand. Noch heute wird „Vetter-Marciniak“ fälschlicherweise oft als sein bürgerlicher Nachname betrachtet. 1988, auf dem Höhepunkt der damaligen Bandgeschichte von Die Ärzte, schlug er die Trennung der Band vor, die sich noch im selben Jahr tatsächlich vollzog. 1989 gründete Urlaub die Band King Køng. Neben ihm war u. a. auch Schlagzeuger Uwe Hoffmann, der Produzent von Die Ärzte, mit dabei. Da Urlaub Abstand von seiner Zeit bei den Ärzten gewinnen wollte, nannte er sich während seiner Zeit bei King Køng wieder „Jan“. Aufgrund des ausbleibenden Erfolges ist die Band heute allerdings nicht mehr aktiv. Farin Urlaub erklärte sie 1999 für aufgelöst. Seit 1993 spielt er wieder bei Die Ärzte, die sich inzwischen wiedergegründet hatten. 1998 beschlossen Die Ärzte, nicht mehr mit der BRAVO zusammenzuarbeiten, da diese immer häufiger Geschichten aus dem Privatleben der Band verlangt hatte. Die Zeitschrift startete daraufhin eine Schmutzkampagne gegen ihn. So behauptete sie, er habe das Auto eines BRAVO-Reporters gerammt, Fans verprügelt und dass er generell nach dem Motto handele, „den Gegner kampfunfähig zu machen“. Urlaub reagierte während dieser Zeit auf der Ärzte-Homepage mit Gegendarstellungen. 2001 startete er eine Solokarriere, aus der bisher die Alben Endlich Urlaub! (2001), Am Ende der Sonne (2005) und das Livealbum of Death (2006) hervorgingen. Im Moment widmet er sich dem Aufnehmen seines vierten Soloalbums, nachdem das neue die ärzte-Album Jazz ist anders im Sommer 2007 abgemischt worden ist. Am 1. Oktober 2007 erschien Farin Urlaubs erstes Buch „Indien und Bhutan“ (ISBN 3896027794), welches ein Bildband seiner Indien- und Bhutanreise 2005/2006 ist. Die erste Auflage ist auf 3000 handsignierte und nummerierte Exemplare reduziert. Sein Honorar an diesem Buch will er komplett Ärzte ohne Grenzen spenden. Im November und Dezember ist er mit den Ärzten auf Tour im deutschsprachigen Raum. Musikstil Seit seiner Kindheit haben ihn besonders die Beatles geprägt. Zudem hört er vor allem Johnny Cash, Depeche Mode und „so ziemlich alles außer Free-Jazz und Techno“. Allerdings betrachtet er sich selbst nicht als guten Gitarristen. Er spiele häufig „unsaubere“ Akkorde und könne bis heute keine Noten lesen, was ihn allerdings nie am Musizieren gehindert habe. Laut eigener Aussage liegt der Unterschied zwischen seinen Solo- und den von ihm geschriebenen Ärzte-Liedern darin, dass seine Solostücke einen etwas persönlicheren und aktuellen Bezug haben. Für Die Ärzte versuche er, möglichst „zeitlose“ und lustigere Stücke zu schreiben, wobei er sich nach eigenen Angaben auch durch die Texte der Comedian Harmonists inspirieren lässt. Viele seiner Lieder handeln davon, dass man von seinem Partner verlassen wird (Zu spät, Wegen dir, Wie am ersten Tag, Komm zurück, Nie gesagt, Mach die Augen zu, Nichts in der Welt, Warrumska) oder sind einfach Nonsens (Madonnas Dickdarm, Buddy Holly's Brille, Außerirdische, WAMMW, Meine Ex(plodierte Freundin)). Seit der Ärzte-Reunion schreibt er aber auch sozialkritische und politische Lieder (Kopfüber in die Hölle, Schrei nach Liebe, Schunder-Song, Der Misanthrop, Rebell, Grotesksong, Deine Schuld, Nicht allein). Während auf dem ersten Soloalbum viele Stücke sehr satirische Texte (Am Strand, 1000 Jahre schlechten Sex) hatten, behandelt „Am Ende der Sonne“ vorwiegend ernstere Themen wie Politik, Sozialkritik und Persönliches (Immer noch, Kein Zurück, Sonne, Porzellan). In einigen Solostücken zeigt er auch leichte Tendenzen zum Ska-Punk (Dermitder, Wunderbar). Am Ende der Sonne, so Urlaub, habe er dem Racing Team auf „den Leib geschrieben“, während Endlich Urlaub! eher an Die Ärzte erinnere. Dass das Album hauptsächlich bei den Ärzten nicht verwendete B-Seiten enthalte, ist allerdings ein Gerücht – in Wirklichkeit seien nur drei Stücke ursprünglich für Die Ärzte gedacht gewesen. Urlaubs Lieblingssolosong ist nach eigener Angabe OK vom Debütalbum Endlich Urlaub!. Farin Urlaub Racing Team Das „Farin Urlaub Racing Team“ ist die Band, mit der Urlaub seine Soloprojekte spielt. Den Unterschied zwischen Die Ärzte und dem Farin Urlaub Racing Team beschreibt er folgendermaßen: „Bei den Ärzten herrscht halt pure Anarchie auf der Bühne, während man beim Racing Team eher ein Orchester voller Dynamit hat.“ [1]


2007: Neues Studioalbum und Touren

Von April bis Juni 2007 nahmen die Ärzte ein neues Album auf, was schon zuvor beim „Ärzte-statt-Böller“-Konzert angekündigt worden war. Die wieder in Berlin gemachten Aufnahmen für das Album „Jazz ist anders“ unterbrachen sie nur für Auftritte bei Rock am Ring (als Headliner) und Rock im Park in Deutschland, beim Frequency Festival in Österreich und beim Open Air Gampel in der Schweiz, die die „Flucht-aus-dem-Studio“-Tour bildeten. Um ihren Fans einen Einblick in die Studioarbeit zu geben, wurde an jedem Studiotag jeweils ein kurzes Video auf der Ärzte-Homepage veröffentlicht. Anfang Juni 2007 wurden die Termine für die Tour „Es wird eng“ veröffentlicht. Viele Tourtermine waren bereits nach drei Wochen ausverkauft, woraufhin mehrere Zusatztermine angesetzt wurden. Am 26. Juli 2007 drehten die Ärzte in einer Reihenhaussiedlung in Hennigsdorf bei Berlin unter der Regie von Norbert Heitker das Musikvideo zur am 5. Oktober erschienenen neuen Single „Junge“. Das Video hatte am 14. September auf MTV Weltpremiere, allerdings in der aus Jugendschutzgründen entschärften Version. Die unzensierte Version ist erst ab 22 Uhr im Fernsehen zu sehen. Der Single folgte am 2. November 2007 das neue Album „Jazz ist anders“, welches die Band erstmals seit 1984 wieder selbst produzierte[1]. Sowohl das Album als auch die Single erreichten Platz 1 der deutschen Charts. Der Veröffentlichung folgen die beiden Tourneen „Es wird eng“ (Ende 2007) und „Jazzfäst“ (2008)[2].


Beziehung zu den Toten Hosen

In der Öffentlichkeit wird zumeist behauptet, dass zwischen den Toten Hosen und den Ärzten eine Feindschaft besteht. Beide Bands sind aus der gleichen Szene hervorgegangen; die Gründungen der Bands erfolgten fast gleichzeitig. Auch wirtschaftlich bzw. kommerziell entwickelten sich beide Bands in ähnlicher Weise. Parallelen zwischen beiden Bands sind leicht zu finden: Die Düsseldorfer Band Die Toten Hosen und die Berliner Band Die Ärzte rekrutieren ihre Fans teilweise aus den selben Lagern. Als weitere Übereinstimmung engagieren sie sich mehr oder weniger stark politisch links. Gemeinsame Konzerte und Zusammenarbeit fanden ebenfalls statt: Wirkten Wölli und Campino am „Vollrausch-Sampler“ mit, gaben die Ärzte ein Konzert in Kreuzberg zur Bestattung des „wahren Heinos“ (ausführlich siehe Artikel zu den Toten Hosen). Auch gemeinsame Konzerte unter falschen Namen (z.B. „Essen auf Rädern“ alias „Die Toten Hosen“ und „Die Zu Späten“ alias „Die Ärzte“) haben beide Bands bereits gegeben. Die bewusste Abgrenzung der Bands zueinander führte schließlich ungewollt dazu, dass sich beide Bands musikalisch ergänzten. Sprachen die Toten Hosen besonders linkspolitische Jugendliche an, die in den Texten eine gewisse musikalische Ernsthaftigkeit verlangten, sprachen die Ärzte eher ein Publikum an, das Nonsens-Texte mochte, sich zumeist dennoch politisch links orientierte. Campino, der Frontsänger der Toten Hosen, fasst die Beziehungen beider Bands in der Biografie von Markus Karg wie folgt zusammen: „Wir waren die Opel-Gang, die Ärzte wollten 2000 Mädchen.“[3] Bereits in der Anfangzeit mochten und respektierten beide Bands sich gegenseitig; bis heute wird jede neue Veröffentlichung der jeweils anderen Band aufmerksam beobachtet. Mehrere Missverständnisse führten dann laut Campino zu einem „Klima, das hochgradig vergiftet“ war und „bis zum Tage ihrer Auflösung 1988 auch so bleiben“ sollte [3]. Die Plattenfirmen und die Medien stilisierten die Bands zu Konkurrenten und beide Bands ließen sich dies gefallen. Gleichzeitig grenzten sich die Ärzte textlich und musikalisch von der Punk-Szene ab, was bei der Düsseldorfer Band missverstanden wurde, wie beispielsweise auch die Zusammenarbeit mit der BRAVO Mitte der 1980er Jahre. Campino definierte diese Spannungen später so: „… Dabei wurden wir oft genug gegeneinander ausgespielt, aber wir waren alle zu blöd, um das zu erkennen. Dazu kamen Frauengeschichten, unwichtige und ernsthafte. Das hat manchmal weh getan. … Nach all den Jahren würde ich in diesem Punkt sagen: Wir haben uns gegenseitig ein hartes, aber unfaires Unentschieden erkämpft.“ [3] Gerade zur Auflösung der Ärzte hatten diese von den Toten Hosen erfahren, dass sie sehr enttäuscht darüber waren. Erst mit der Neugründung der Ärzte war das Eis zwischen den Bands endgültig gebrochen; die Hosen wurden mit als erste über die Neugründung der Band informiert. Die Ärzte persiflierten, zitierten und ironisierten in der Folge die Düsseldorfer Band immer wieder mehr oder weniger deutlich. Farin Urlaub schrieb das Ärzte-Stück „Saufen“, das als B-Seite veröffentlicht wurde und die Toten Hosen in ungewöhnlicher Weise persifliert. Mit Sauf-Schlachtgesängen à la „Bis zum bitteren Ende“ oder „Bommerlunder“ nahmen die Ärzte die Toten Hosen und auch wieder sich selbst auf die Schippe. Mit dem Titel „Las Vegas“ ironisierten die Ärzte einen der erfolgreichsten Hosen-Titel, „Das Altbierlied“. So heißt es im Ärzte-Lied in leichter Abwandlung des Textes wörtlich „… bin ich denn im Wald hier, wo bleibt denn mein Altbier, wir haben hier in Las Vegas den längsten Tresen der Welt…“. Außerdem singen die Ärzte in dem Lied "Das schönste Lied der Welt" wörtlich: "Doch dann schrieb ich - ein Lied so unbeschreiblich schön. Den Song, für den Campino seine Band auflösen würde.


Farin Urlaub Racing Team

Gründung 2002 Genre Rock Website www.farin-urlaub.de Aktuelle Besetzung Gesang, Gitarre Farin Urlaub Rhythmusgitarre Nesrin „Nessie“ Sirinoglu Schlagzeug Rachel Rep Bass Cindia Knoke Background, Percussion Simone Richter Background, Percussion Vanessa Mason Background, Percussion Celina Bostic Background, Keyboard, Percussion Annette Steinkamp Saxophon Hans-Jörg Fischer Saxophon Peter Quintern Trompete Harald Appich Posaune Robert Solomon Göhring


Farin Urlaub

Solo-Tourneen Farin Urlaub hat bisher vier Solo-Tourneen hinter sich. Alle absolvierte er mit dem elfköpfigen Farin Urlaub Racing Team, dessen Besetzung teilweise wechselte, immer aber auch Bläser der Busters umfasste. 2002: on Tour (Club- und Festivaltour) 2003: Tour (Festivals und Einzelshows) 2005: Sonnenblumen of Death-Tour (Club- und Festivaltour) 2006: HEISS! HEISS! HEISS!-Tour Sonstiges Urlaub ist bekennender Antialkoholiker, Nichtraucher und seit 1987 Pescetarier (vgl. Straight Edge). Privat unterstützt Urlaub Organisationen wie Greenpeace, Attac, amnesty international und Menschen gegen Minen durch Geldspenden. An Weihnachten 2005 und 2006 veröffentlichte Urlaub jeweils ein Lied zum kostenlosen Download auf seiner Homepage (Der ziemlich okaye Popsong, Frauenflüsterer). Urlaub spielt seit mehreren Jahren ausschließlich speziell nach seinen Wünschen angefertigte Gitarren des Hamburger Gitarrenbauers Thomas Harm von CyanGuitars. Seine berühmteste Gitarre, die er sowohl bei den Ärzten, als auch beim Racing Team benutzt, ist die Black Hawk. Etwas seltener kommen die FU Signature Guitar, die Tennisschlägergitarre und bei Westerland die Gitarre in Sylt-Form zum Einsatz. Während er bei Ärzte-Auftritten fast immer schwarze T-Shirts mit grauem Rand trägt, zieht er für Racing Team-Auftritte langärmelige schwarze Hemden an. Damit wolle er ganz offen gegen die „Identität aus der Dose“ angehen und beweisen, dass man auch, wenn man immer dieselben Klamotten trägt, Rockstar werden kann. Farin Urlaub dürfte als Musiker den Weltrekord darin halten, in Musikvideoclips ums Leben zu kommen. Ganze sieben mal stirbt Urlaub in Musikclips zu Singles der Ärzte oder aus seinen Soloalben. In dem Video Männer sind Schweine wird er mit seinen Bandkollegen von Stahlträgern erschlagen, im Clip zu Yoko Ono stürzt er mit seinen Kollegen mit einem Aufzug ab, im Video Deine Schuld kommt er durch eine Naturkatastrophe ums Leben, bei dem Clip zu dem Lied Dusche aus seinem Soloalbum wird er schließlich von seiner Dusche ermordet, im Video zu Sonne begeht er am Ende Selbstmord und im Video zu Glücklich wird er von einer Verbrecherorganisation mit Beton an den Füßen ertränkt. Im Video zu der 2007 von den Ärzten erschienenen Single Junge wird er am Ende von einer Horde Zombies getötet. Diskografie Alben Jahr Titel Chartpositionen Anmerkung DE AT CH 2001 Endlich Urlaub! 3 28 85 Veröffentlichung: 22. Oktober 2001 2005 Am Ende der Sonne 1 2 20 Veröffentlichung: 29. März 2005 2006 Livealbum of Death (Farin Urlaub Racing Team) 1 4 31 Veröffentlichung: 3. Februar 2006 Singles Jahr Titel Chartpositionen Anmerkung DE AT CH 2001 Glücklich Endlich Urlaub! 30 61 – Veröffentlichung: 10. September 2001 2001 Sumisu Endlich Urlaub! 60 – – Veröffentlichung: 12. November 2001 2002 OK Endlich Urlaub! 32 – – Veröffentlichung: 4. Februar 2002 2002 Phänomenal egal Endlich Urlaub! 44 – – Veröffentlichung: 6. Mai 2002 2005 Dusche Am Ende der Sonne 13 28 53 Veröffentlichung: 7. März 2005 2005 Porzellan Am Ende der Sonne 24 46 91 Veröffentlichung: 6. Juni 2005 2005 Sonne Am Ende der Sonne 27 49 – Veröffentlichung: 5. September 2005 2006 Zehn (Farin Urlaub Racing Team) Livealbum of Death 14 19 82 Veröffentlichung: 13. Januar 2006 Kollaborationen & Soundtracks 1990: Wir brauchen… Werner! (Bela B. & Jan, auf dem „Werner – Beinhart!“-Soundtrack) 1991: Wir fahren Manta, Manta (Farin & Die Motoristen, auf dem „Manta, Manta“-Soundtrack) 1995: Donna Clara (Backgroundgesang unter dem Namen „Kill Kill Gaskrieg“, auf dem Album Pleasure + Pain von den The Bates) 2000: Liebe macht blind (The Busters feat. Farin Urlaub) 2002: Hey Du (Backgroundgesang, auf der Wohnzimmer EP von den Beatsteaks) 2005: Bettmensch (Backgroundgesang unter dem Pseudonym „K. K. Blitzkrieg“, auf Das beige Album von Olli Schulz & der Hund Marie) Literatur Indien & Bhutan. Unterwegs 1 - Fotografien Bildband, Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2007, ISBN 978-3-89602-779-5, erschien am 01.10.2007


Gastebüch

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basketballladddyyyy 28-03-08
hast du das alles geschrieben?????

basketball ladyyyyy 17-03-08
die ärzte haben ganz coole lieder

Laura 12-03-08
Ich hoffe euch gefallen diese Infos.. und ich würde mich über eure Meinung im Gästebuch sehr freuen ;)


Entwicklung

Die Entwicklung der Ärzte als „Spaß-Band“ erklärte sich in der Entwicklung der Band Soilent Grün. Die künstlerischen Vorstellungen der Bandmitglieder entwickelten sich in unterschiedlichen Richtungen. Während der Bassist der Band, Hussi, auf starkes politisches Engagement drängte, wollten die beiden späteren Ärzte-Gründer dem Faktor Spaß mehr Platz einräumen. Aufgrund der künstlerischen Differenzen trennten sich die weiteren Wege der Musiker schließlich. Die Ärzte verstanden sich gerade in der Anfangszeit darauf, nichts zu der politischen Situation in der Welt sagen zu müssen. Gegenbeispiele, wie zum Beispiel das nur live gespielte „Eva Braun“, sind trotzdem anzutreffen. Letzteres Lied wurde 1987 aus dem Repertoire der Band verbannt, nachdem Farin, Hagen und Bela feststellen mussten, dass einige Neonazis im Publikum zum Song den rechten Arm zum Hitlergruß erhoben hatten. Die Ironie des Songs war vielen Rechten verborgen geblieben. Ihren eigenen Worten zufolge wurden die Ärzte in dieser Zeit von dem Pop der 1950er Jahre und den Comedian Harmonists beeinflusst. Besonders die hintergründigen Reime der Comedian Harmonists waren maßgebend für die Entwicklung der Band. Ebenfalls wesentlichen Einfluss auf die künstlerische Entwicklung der Ärzte hatte Dion and the Belmonts. Hieraus haben die Ärzte damals ihren eigenen choralen Punk-Rock mit harmonischen Melodien und dem Pop entlehnten Harmonien ersonnen, was sich später besonders stark in der ersten Mini-LP „Uns geht’s prima…“ ausdrückte. Nach der Neugründung der Band im Jahre 1993 wurde der Musikstil um einiges härter, wozu besonders der neue Bassist Rod González beigetragen hatte. Ferner bezogen die Ärzte auch in ihren Liedern zunehmend politisch Stellung: Durch den aufkeimenden Rechtsradikalismus sahen die Ärzte sich 1993 gezwungen, sich mit dem Lied „Schrei nach Liebe“ eindeutig politisch zu positionieren. Weitere mehr oder weniger eindeutige politische Bekundungen wie „Ein Sommer nur für mich“, „Quark“ oder „Kopfüber in die Hölle“ folgten. Später folgten zum Beispiel „Deine Schuld“, „NichtWissen“ und „Die klügsten Männer der Welt“ von ihrem Album „Geräusch“, welche die zu diesem Zeitpunkt vorherrschende Situation in der Welt in Form des Irak-Kriegs kritisieren und dazu aufrufen, etwas dagegen zu tun, allerdings ohne „den mahnenden Zeigefinger“ zu heben. Dennoch blieben die Ärzte dem Ruf, eine „Spaß-Band“ zu sein, auch auf musikalischer Ebene treu. In den 90er Jahren fingen die Ärzte an, punkfremde Musikrichtungen als Stilmittel einzusetzen. Der Song „Wenn es Abend wird“ wird von einer Blaskapelle begleitet, „Meine Ex(plodierte Freundin)“ ist eine Samba-Nummer und Jazz- bzw. Swingelemente stellen den ersten Teil des Liedes „Punk ist…“ vom Album „13“ dar. In den Alben der Band aus dieser Zeit sticht immer wieder der Einsatz von Bläsern hervor. Mit der aus Wiesloch in Baden-Württemberg stammenden Ska-Band The Busters tourten die Ärzte und griffen immer wieder auf die Bläserfraktion der Ska-Band zurück, was beispielsweise auf der zweiten Live-LP „Wir wollen nur deine Seele“ im Stück „Männer sind Schweine“ eindeutig zu hören ist. Gerade in vielen Urlaub-Kompositionen (vor allem auf Maxi-B-Seiten oder auch im Solowerk) ist ein Faible für Ska zu erkennen. Andere Beispiele für die musikalische Vielfältigkeit und den Hang zu Überraschungen ist z.B. das Lied „Jag älskar Sverige!“, welches im Salsa-Gewand daherkommt. Für die Veröffentlichungen „1, 2, 3, 4 – Bullenstaat!“ und „5, 6, 7, 8 – Bullenstaat!“ spielten die Ärzte die beiden einzigen reinen Punk-Alben der Band ein, die so jedoch nicht im Handel erhältlich sind (Verkauf nur im Fanclub und auf Konzerten).


1982–1986: Gründung und erste Bandjahre

Gegründet wurden die Ärzte (kurz: DÄ) 1982 von Farin Urlaub, Bela B. und Sahnie. Bela und Farin lernten sich am 4. März 1981 in der Discothek „Ballhaus Spandau“ kennen, und Farin trat Belas Punkband Soilent Grün bei. Daher wird diese auch häufig als Vorgängerband der Ärzte bezeichnet. Als sich die Band 1982 auflöste, gründeten Bela B. und Farin Urlaub zusammen mit Bassist Sahnie die Ärzte. Laut offizieller Biografie wählten sie den Namen „Die Ärzte“ aus keinem bestimmten Grund, auch wenn es immer wieder Theorien über die Entstehung gibt, etwa dass Bela in Plattengeschäften immer eine Band mit dem Anfangsbuchstaben „Ä“ vermisste. Ihr erstes Konzert gaben die Ärzte Ende des Jahres 1982 in einem besetzten Haus in West-Berlin. Kleine Fernsehauftritte und der Gewinn des mit 10.000 DM (ca. 5.100 Euro) dotierten Berliner Senatsrockwettbewerbes schlossen sich an. Mithilfe des Preisgeldes nahmen die Ärzte die Mini-LP „Uns geht’s prima…“ auf, die im Jahr 1984 veröffentlicht wurde. Diese war auf weißem Grund mit einem roten Kreuz bedruckt worden, welches auch auf den Konzertplakaten zu sehen war und nach Aussage Bela B.s zu einigen Missverständnissen führte: Angeblich hätten sich an den Abenden auch Menschen eingefunden, die Blut spenden wollten. Ein Rechtsstreit mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem gesetzlich bestimmten Inhaber dieses Zeichens, folgte, und den Ärzten wurde die weitere Verwendung des Logos verboten. Die LP wurde fortan mit einem andersfarbigen Kreuz bedruckt, wie z. B. blau, grün oder golden. Durch die Debüt-Single wurde Columbia Records (heute Sony) auf die Ärzte aufmerksam und nahm die drei unter Vertrag. Noch 1984 nahm die junge Band in nur dreizehn Tagen ihr Debüt-Album „Debil“ auf, welches sie teilweise selbst produzierte. „Debil“ stellte den kommerziellen Durchbruch der Ärzte dar. Im selben Jahr spielten die Ärzte in dem deutschen Spielfilm „Richy Guitar“ mit, in dem Farin Urlaub die Hauptrolle spielte. 1985 veröffentlichten die Ärzte ihr zweites Studioalbum „Im Schatten der Ärzte“. Ein Jahr später verließ Sahnie die Band. Farin und Bela hatten ihm immer häufiger den Vorwurf gemacht, er kümmere sich nicht genug um die Musik, er spiele nur noch wegen der Groupies und des Geldes. Er galt zudem als unzuverlässig, sein BWL-Studium war ihm wichtiger. Als er zu Farin sagte, Bela solle aus der Band geworfen werden und die Band brauche sein Gesicht, entbrannte ein Streit unter den Mitgliedern, Sahnie verließ die Band und trat gegen Zahlung von 10.000 DM (ca. 5.100 Euro) seine Rechte an der Musik an Bela und Farin ab.


1993–1999: Neugründung und Folgejahre [Bearbeite

1993 beschlossen Bela und Farin zusammen mit Depp-Jones-Gitarrist Rodrigo González am Bass die Neugründung der Band. Es war Farin, der am Höhepunkt der damaligen Bandgeschichte die Trennung der Band vorgeschlagen hatte. In einem mehrseitigen Brief an Bela schlug er ihm 1993 vor, „mit den Ärzten wieder Geld zu verdienen“. Der Chilene Rodrigo González war bereits seit längerer Zeit mit Bela befreundet. Ihre neue Plattenfirma suchten sie mit einer ganzseitigen Anzeige („Beste Band der Welt sucht Plattenfirma“) in der Zeitschrift „Musik Markt“. Somit konkurrierten einige Plattenfirmen um das beste Angebot, woraufhin sich die Ärzte die Plattenfirma Metronome auswählten. Außerdem erwarb Bela bei der Beckenfirma PAISTE einen Vertrag, der ihm das Produkt für Konzerte, Proben und Aufnahmen zusicherte. Durch Rodrigo lernte Farin den Gitarrenbauer Thomas Harm kennen, der für ihn ab da Gitarren als Unikate und nach Farins Vorstellungen anfertigte. Danach nahmen die Ärzte das Album „Die Bestie in Menschengestalt“ auf, mit dem die Rückkehr der Ärzte gelang. Mit der ersten erfolgreichen Single-Auskopplung „Schrei nach Liebe“ hatten die Ärzte den aufkeimenden Rechtsextremismus im gerade wiedervereinigten Deutschland aufgegriffen. Danach gingen die Ärzte bis 1994 auf Tournee: Zunächst auf der „Plugged“-Tour und anschließend einer vom Namen her an den Sat.1-Film-Film angelehnten Tour namens „Tour Tour“. Wortmalerisch wurde damit außerdem auf „Tortur“ angespielt. 1994 erschien das Best-Of-Album „Das Beste von kurz nach früher bis jetze“ mit vielen „alten“ Liedern. Es wurden aber auch einige B-Seiten und einige der bekannten „Moskito-Stücke“ (Samplerbeiträge aus den 80ern für das Jugendmagazin Moskito) auf dem Doppelalbum zusammengefasst. Am 18. September 1995 erschien das Album „Planet Punk“. Das Album geriet um einiges „punkiger“ als die vorherigen. Die „Eine Frage der Ehre“-Tour schloss sich an. Im selben Jahr nahmen die Ärzte die EP „1, 2, 3, 4 – Bullenstaat!“ auf. Dieses deutlich aggressivere Album war nur auf Konzerten und bei den Fanclubs käuflich zu erwerben und erschien zunächst ausschließlich als 7"-Vinyl-Album. Am 27. Mai 1996 erschien das Konzeptalbum „Le Frisur“, das sich ausschließlich mit dem Thema „Haare“ befasste. Die große Tour „Voodoo Lounge“ schloss sich an. Mit dem Titel persiflierten die Ärzte die Rolling-Stones-Tour. Die Tour-Videos „Gefangen im Schattenreich von Die Ärzte“ und „Noch mehr Gefangen im Schattenreich von Die Ärzte (Teil 2)“ erschienen noch im selben Jahr. Farin Urlaub, Sänger und Gitarrist1996 ging außerdem für den Bassisten Rod und den Schlagzeuger Bela B. ein Traum in Erfüllung: Die Rockband KISS startete eine Reunion-Tour und die Ärzte spielten in Deutschland und der Schweiz als Vorband. Dabei spielten die drei um die 75 Minuten. Auch 1997 schlossen sich weitere Konzerte als Vorband von KISS an. Eine nicht beworbene „Ärzte live“-Tour folgte. Seit 1998 schreiben die Ärzte ihren Bandnamen klein. Da die Plattenfirma Metronome Pleite gegangen war, gründeten sie ihre eigene Plattenfirma „Hot Action Records“. Mit dem am 25. Mai erschienen Album „13“ waren die Ärzte sehr erfolgreich: Die Singleauskopplung „Männer sind Schweine“ erreichte erstmals Platz 1 der deutschen Single-Charts. Ende 1998 startete die Band die Geheimtour „Paul“, von der nur Mitglieder des Ärzte-Fanclubs informiert wurden. Die „Attacke Royal“-Tour, die knapp 70 Konzerte umfasste, schloss sich an, nach der die Band kurz vor der erneuten Auflösung stand, da sie sich nach eigener Aussage „einfach nicht mehr sehen konnten“, da sie nun knapp ein Jahr lang ständig zusammen gewesen waren. Am 11. November 1999 erschien das Live-Doppelalbum „Wir wollen nur deine Seele“. Für Fanclubmitglieder der Ärzte gab es noch eine Live-Zugabe: Unter dem Titel „Satanische Pferde“ veröffentlichten die Ärzte eine weitere CD, auf der neuere Aufnahmen vieler Titel vertreten waren, die bereits auf „Nach uns die Sintflut“ als Liveversionen erschienen waren.


Studio Alben

Jahr Name 1984 Debil (2005 als „Devil“ neu veröffentlicht) 1985 Im Schatten der Ärzte 1986 Die Ärzte (indiziert) 1988 Das ist nicht die ganze Wahrheit… 1993 Die Bestie in Menschengestalt 1995 Planet Punk 1996 Le Frisur 1998 13 2000 Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer! 2003 Geräusch 2005 Devil 2007 Jazz ist anders


Konzertalben

Jahr Name 1988 Nach uns die Sintflut 1999 Wir wollen nur deine Seele 2002 Rock’n’Roll Realschule (MTV Unplugged)


Singles

Jahr Name Album Chartplatzierungen DE AT CH 1984 Paul Debil – – – 1985 Zu spät Debil – – – 1985 Original Ärztesoundtrack zum Film „Richy Guitar“ – – – – 1985 Wegen dir Im Schatten der Ärzte – – – 1986 Du willst mich küssen Im Schatten der Ärzte – – – 1986 Für immer Die Ärzte – – – 1986 Ist das alles? Die Ärzte – – – 1987 Gehn wie ein Ägypter Ist das alles? - 13 Höhepunkte mit den Ärzten 44 17.08.1987 5 Wochen – – 1987 2000 Mädchen Ist das alles? - 13 Höhepunkte mit den Ärzten – – – 1988 Radio brennt Ist das alles? - 13 Höhepunkte mit den Ärzten 50 29.02.1988 6 Wochen – – 1988 Ich ess’ Blumen Das ist nicht die ganze Wahrheit... – – – 1988 Westerland Das ist nicht die ganze Wahrheit... 34 17.10.1988 6 Wochen – – 1988 Zu spät (Hit Summer Mix ’88) Nach uns die Sintflut 25 06.02.1989 10 Wochen – – 1989 Teenager Liebe Die Ärzte früher! - Der Ausverkauf geht weiter! – – – 1989 Bitte bitte Das ist nicht die ganze Wahrheit... 18 29.05.1989 15 Wochen – – 1993 Schrei nach Liebe Die Bestie in Menschengestalt 9 27.09.1993 32 Wochen 6 12.12.1993 20 Wochen – 1993 Mach die Augen zu Die Bestie in Menschengestalt 31 06.12.1993 16 Wochen 9 09.01.1994 11 Wochen – 1994 Friedenspanzer Die Bestie in Menschengestalt 32 18.04.1994 9 Wochen – – 1994 Quark Die Bestie in Menschengestalt 37 12.09.1994 5 Wochen – – 1995 Ein Song namens Schunder Planet Punk 4 04.09.1995 20 Wochen 18 17.09.1995 12 Wochen 11 17.09.1995 14 Wochen 1995 Hurra Planet Punk 25 (11.12.1995 15 Wochen) – 49 24.12.1995 2 Wochen 1995 3-Tage-Bart Le Frisur 30 10.06.1996 14 Wochen – 24 30.06.1996 6 Wochen 1996 Mein Baby war beim Frisör Le Frisur 43 16.09.1996 7 Wochen – – 1998 Ein Schwein namens Männer 13 1 20.04.1998 25 Wochen 1 19.04.1998 18 Wochen 1 26.04.1998 23 Wochen 1998 Goldenes Handwerk 13 36 14.09.1998 4 Wochen – – 1999 ½ Lovesong 13 28 23.11.1998 8 Wochen – – 1999 Rebell 13 42 21.06.1999 7 Wochen – – 1999 Elke (live) Wir wollen nur deine Seele 28 22.11.1999 3 Wochen – – 2000 Wie es geht Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer! 5 04.09.2000 12 Wochen 12 03.09.2000 10 Wochen 36 03.09.2000 9 Wochen 2000 Manchmal haben Frauen… Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer! 4 27.11.2000 5 Wochen 62 14.01.2001 2 Wochen 94 10.12.2000 1 Woche 2001 Yoko Ono Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer! 46 19.03.2001 4 Wochen 65 18.03.2001 2 Wochen – 2001 Rock’n’Roll-Übermensch Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer! 50 21.05.2001 25 Wochen – – 2002 Komm zurück / Die Banane (unplugged) Rock'n'Roll Realschule 34 09.12.2002 9 Wochen – – 2003 Unrockbar Geräusch 1 29.09.2003 9 Wochen 9 28.09.2003 11 Wochen 27 28.09.2003 5 Wochen 2003 Dinge von denen Geräusch 14 08.12.2003 9 Wochen 33 07.12.2003 7 Wochen 68 14.12.2003 4 Wochen 2004 Nichts in der Welt Geräusch 13 26.04.2004 9 Wochen 29 25.04.2004 7 Wochen 52 02.05.2004 3 Wochen 2004 Deine Schuld Geräusch 15 26.07.2004 8 Wochen 34 25.07.2004 12 Wochen 62 08.08.2004 3 Wochen 2004 Die klügsten Männer der Welt Geräusch 23 06.12.2004 9 Wochen 33 05.12.2004 10 Wochen 50 05.12.2004 2 Wochen 2007 Junge Jazz ist anders 1 19.10.2007 aktuell 7 19.10.2007 aktuell 23 21.10.2007 aktuell


EP´s

Jahr Name 1983 Zu schön, um wahr zu sein! 1984 Uns geht’s prima…


Kompilationen

Jahr Name 1987 Ist das alles? – 13 Höhepunkte mit den Ärzten (teilweise Best-Of) 1987 Ab 18 (Mini-LP, teilweise Best-Of) (indiziert) 1989 Die Ärzte früher! – Der Ausverkauf geht weiter! 1994 Das Beste von kurz nach früher bis jetze (Best-Of) 2001 die ärzte (Best-Of für japanischen Markt) 2006 Bäst of


Sonderveröffentlichungen

Jahr Name Bemerkung 1994 1, 2, 3, 4 – Bullenstaat! nur auf Konzerten und im Fanclub zu erwerben 1995 Rod loves you Promo-Single nur für Radiostationen und Fanclub-Mitglieder 2000 Satanische Pferde nur für Fanclub-Mitglieder 2001 5, 6, 7, 8 – Bullenstaat! nur auf Konzerten und im Fanclub zu erwerben; sowie als kostenloser Download erhältlich 2001 Männer haben kein Gehirn als kostenloser Download erhältlich 2007 Jazz ist anders Economy nur auf der "Es wird eng" Tour 07/08 zu erwerben


Kollaborationen

Jahr Name Bemerkung 1996 Rockgiganten vs. Straßenköter mit Terrorgruppe, Single, jede Band covert 2 Songs der anderen 1997 Sie hacken auf mir rum mit Thomas D, auf dessen Album „Solo“ (T: Thomas D; M: Urlaub, Felsenheimer) 1999 Punk ist… mit der Götz Alsmann Band, auf der Single „Rebell“ und auf dem Album „Bäst Of“


Andere Veröffentlichungen

1985: Richy Guitar (als Gast: Nena) 1988: Die Beste Band Der Welt (… und zwar live) I (VHS) 1989: Die Beste Band Der Welt (… und zwar live) II (VHS) 1996: Gefangen im Schattenreich von Die Ärzte (VHS) 1996: Noch mehr gefangen im Schattenreich von Die Ärzte (VHS) 1997: GötterDÄmmerung (Tributalbum verschiedener Künstler) 1999: Killer (VHS) 2000: Killer (DVD) 2002: MTV Unplugged: Rock’n’Roll Realschule (VHS/DVD) 2003: Vollkommen Gefangen im Schattenreich von die ärzte (DVD) 2004: Die Band, die sie Pferd nannten (DVD) 23. August 2004: Die Ärzte – Songbook. Bosworth Music GmbH, September 2004, ISBN 3-937041-46-X 2006: Die Ärzte – Notenfreund. Bosworth Music GmbH, Februar 2006, ISBN 3-86543-036-8


Sahnie (eigentlich Hans Runge; * 12. Juni 1964 in

Den Spitznamen Sahnie bekam er angeblich, weil er auf Konzerten immer mit Sahnebonbons um sich warf, was eine Anspielung auf Campino von den Toten Hosen war, der selbiges mit Campino-Bonbons tat. Vor der Gründung der Ärzte spielte er bei Frau Suurbier. Auch mit Campino und Andi von den Toten Hosen war Sahnie aushilfsweise für eine Studioeinspielung in Berlin als Bassist aktiv. Allerdings kamen damals Unstimmigkeiten über die Widmung des späteren Hosen-Schlagers „Bis zum bitteren Ende“ auf, an dessen Produktion Sahnie nach eigenen Angaben maßgeblichen Anteil gehabt hat, was aber nicht erwähnt wurde. Als Komponist trat Runge bei den Ärzten nur selten in Erscheinung, unter anderem als Co-Autor von „Roter Minirock“, „Kamelralley“, „Wie ein Kind“ und einigen wenigen anderen Songs. „Wie ein Kind“ und „Kamelralley“ sind gleichzeitig die einzigen Lieder der Band, in denen Sahnie als Lead-Sänger auftritt. Nach Aussagen seiner ehemaligen Bandkollegen soll Runge als Musiker sehr unzuverlässig und wenig talentiert gewesen sein, war aber „der mit dem Auto“. Da er gleichzeitig ein Wirtschaftsstudium an der FU Berlin hatte, forderte er die anderen beiden Bandmitglieder auf, sich nach seinem Studienplan zu richten. Als er dann noch erklärte, dass er aufgrund seines guten Aussehens bzw. seines Wiedererkennungswertes für die Band unersetzlich sei („Und ihr könnt mich nicht feuern, denn ihr braucht mein Gesicht!“), zahlten Bela B. und Farin Urlaub ihm die Abfindung von 10.000 DM und entließen ihn aus der Band. 1989 veröffentlichte Sahnie das Album Er(z)ste Sahne, das jedoch kein kommerzieller Erfolg wurde. Obwohl seit dem Streit, der zu seinem Rauswurf führte, schon mehr als zwanzig Jahre vergangen sind, wird noch immer mit Liedern darauf angespielt. Beispielsweise auf dem Album „Geräusch“ im Hidden Track „Hände innen“: „Und du denkst sicher nicht, wir brauchen Sahnies Gesicht...“. Auch im ironischen Lied „Bravopunks“ vom Album „5, 6, 7, 8 – Bullenstaat!“ wird am Ende direkt auf Sahnie hingewiesen: „Farin, Bela, ihr seid Schwule, Sahnie ist der einzig Coole!“ In der Economy-Version (2007) von "Living Hell" wird noch einmal ausgiebig auf Sahnie herumgeritten. Bei der Vorstellung des 2001 erschienenen Buches „Die Ärzte - Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf“ (ISBN 3-89602-369-1) im Rahmen einer Lesetour stellten die Bandmitglieder mehrfach klar, dass das Verhältnis zwischen ihnen und Sahnie noch immer gespalten ist und sie auch kein Interesse an einer Verbesserung haben.


Hagen Liebing (auch bekannt als "The Incredible Ha

Karriere [Bearbeiten] Als Musiker [Bearbeiten]Popgruppe Freundschaft The Rubberbeats The Nirvana Devils Die Ärzte 1986–1989 Die Ärzte [Bearbeiten]Hagen stieß 1986 zu den Ärzten, als Bela B. ihn anrief und fragte, ob er Popstar werden wolle. Das erste gemeinsame Konzert war ein Benefizkonzert für „den wahren Heino“ im Berliner Tempodrom. Im Gegensatz zu Rodrigo Gonzalez und Hans „Sahnie“ Runge war er nur angestellter Bassist und kein Mitglied im eigentlichen Sinne (daher war auf jeder Ärzte–CD, bei der er mitwirkte, der Vermerk „featuring The incredible Hagen“ zu finden) und akzeptierte dies auch. Er wurde in die Band geholt, weil Farin und Bela nach Sahnie einen ruhigen Menschen suchten, den sie in Hagen auch fanden. Während seiner Zeit als Bandmitglied studierte er Medienwissenschaft. Auf die Frage weshalb Hagen 1993 zur Reunion nicht erneut engagiert wurde, sagte Farin Urlaub in einem Radiointerview 2005, dass Hagen seinen Bass vier Jahre lang nicht angefasst hatte und sich Bela B. und er auch weiterentwickeln wollten. Hagen sei nie mit Leib und Seele Musiker gewesen. Hagen spielte lediglich 1997 noch ein Lied für das Ärzte-Tribute-Album GötterDämmerung ein, sowie im Rahmen des 2002er "15 Jahre netto"-Konzertes von Die Ärzte noch einmal für ein einziges Lied (2000 Mädchen) mit diesen zusammen. 2003 veröffentlichte er sein Buch "The Incredible Hagen – Meine Jahre mit 'Die Ärzte'". 2002 erschien eine Benefiz-Single für Tennis Borussia Berlin. Unter dem Label "E-Blox" und mit der Melodie des Liedes "Blitzkrieg Bop" von den Ramones wurde das Lied "TeBe rockt!" aufgenommen und als Vinyl gepresst. Die Band bestand aus Hagen Liebing, Holgi (von den Towerblocks), Denis und Alex (von cueball). Als Autor [Bearbeiten]"Wir warten auf die Lindenstraße": Diplomarbeit, die auch als Buch mit begleitender LP veröffentlicht wurde. Hierauf ist auch ein Lied von "Incredible Hagen feat Bela B. & Farin Urlaub" enthalten. Abhandlung über "Das Frauen- und Männerbild in Russ Meyers Film Faster, Pussycat! Kill! Kill!" Freier Autor für Der Tagesspiegel, tip, Rolling Stone und Max Gag-Autor für Thomas Koschwitz und Harald Schmidt siehe Literatur Literatur [Bearbeiten]Hagen Liebing: The Incredible Hagen - Meine Jahre mit "Die Ärzte", Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2003, ISBN 3-89602-426-4 Hagen Liebing: Endlich Buntes - 100 Prominente verjubeln ihr Begrüßungsgeld, Ullstein, Berlin 1999, ISBN 3-548-35909-4


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